Wer dies ignoriert, zahlt eine tägliche Regalgebühr

Europa ist kein Markt – Europa besteht aus 47 Mikromärkten

Hinweis: Dieser interessante Artikel wurde von dem Autor von Linked-In verfasst und ins Englische übersetzt.

Europa ist wahrscheinlich der fragmentierteste FMCG-Markt der Welt.
Und genau das macht die Arbeit mit Regalen und Marken hier so schwierig.

In Australien oder den USA können Sie mit nur wenigen großen Akteuren skalieren.
In Europa ist das anders:

• Unterschiedliche Einzelhandelsstrukturen in jedem Land
• Unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Kulturen
• Manchmal völlig unterschiedliches Käuferverhalten nach nur wenigen Autostunden

Carrefour in Frankreich ist nicht Carrefour in Belgien.
Lidl in Deutschland ist nicht Lidl in Spanien.
Jeder passt seine Produktsortimente, Werbeaktionen und Verkaufsflächen an.

Wer dann eine „Einheitskampagne“ von Lissabon aus auch auf Lyon, Lausanne und Leipzig anwenden möchte, wird verlieren bei:

• Physischer Verfügbarkeit (falsche Platzierungen, falsche Listungen)
• Mentaler Verfügbarkeit (Botschaft passt nicht, Marke bleibt blass)
• Umsätzen, weil die Konkurrenz näher am lokalen Alltag ist

Der Trick besteht darin:
Gleiche Markengrundlage, gleiche Assets … aber lokale Besonderheiten.

Also:

• Global klar bleiben
• Lokal anpassen
• Am POS konsequent prüfen: Ist die Idee wirklich im Regal angekommen?

Hier hilft Cultural Fitness:
Nicht nur zu wissen, was sich verkauft, sondern WARUM es lokal funktioniert.
Und dann kleine, intelligente Anpassungen vornehmen, anstatt alles zu kopieren.

Europa belohnt Marken, die global denken, aber lokal handeln.
Alle anderen zahlen weiterhin Regalplatzstrafen … jeden Tag, leise und still.

Wie lokal ist Ihre europäische Strategie wirklich… oder klingt sie überall gleich?

FMCG Market